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Lush Spa Kings Road in London

15/12/2014

Lush Spa LondonWie ja sicherlich auch der oder die Letzte hier zwischenzeitlich mitbekommen haben dürfte, liebe ich Lush. Und Spas sowieso. Ihr könnt euch also nicht vorstellen, wie stark ich ausgeflippt bin, als Lush mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, mal ein Lush Spa auszuprobieren. Oh my!

Ich wusste, dass es Lush Spas gibt (wenn auch nicht in Deutschland) und hab‘ in der Vergangenheit immer mal wieder über Instagram hier und da was aufgeschnappt. Die Idee entstand bereits kurz nach dem Lush Massagebuttertest im März, aber letzten Donnerstag war es dann soweit: London! Vorab durfte ich mir hier ein Treatment aussuchen und entschied mich für The Comforter. Irgendwie war der Termin die ganze Zeit noch so weit weg und da ich noch mit Print Deadlines zu tun hatte, bemerkte ich auch nicht so recht, dass er immer näherrückte.

Aber dann ist plötzlich Donnerstag und mein Wecker klingelt. Um 5. Puh.

Ich schleppe mich also im Halbschlaf nach Tegel und steige in eine germanwings Maschine nach London Heathrow. Soweit, so gut. Nach der Ankunft dann Passkontrolle und die Lady am Schalter schaut immer wieder abwechselnd von meinem Pass in mein Gesicht in meinen Pass in mein Gesicht… Ich erlaube mir einen Scherz und betone, dass es noch reichlich früh ist. Und plötzlich werde ich abgeführt. Ich sei mit gestohlenen Dokumenten unterwegs. Man müsse das prüfen. Hoppla.

Ich versuche zu erklären, dass mein Geldbeutel inklusive Personalausweis im vergangenen Jahr geklaut wurde, allerdings nur wenige Tage später im Görlitzer Park wieder aufgetaucht ist. Das hatte ich der Polizeidienststelle meines Vertrauens eigentlich auch gemeldet. Aber das hilft hier gerade nicht weiter. Während ich insgesamt so ungefähr eine Stunde rumsitze und warte, bin ich erstaunlich ruhig. Ich hoffe zwar inständig, dass die mich zu meinem Treatment lassen, aber ich flippe nicht aus. Nach einer ganzen Weile teilt man mir dann mit, dass man den Ausweis einbehalten müsse, weil es sich um ein gestohlenes Dokument handele. Ich dürfe jetzt gehen. Für alles andere wäre die deutsche Botschaft zuständig. Jaja, egal.

Tunnelblick Richtung Kings Road. London begrüßt mich mit strahlendem Sonnenschein. Daher sehe ich über die kurzzeitige Festnahme durch die „Border Force“ einfach mal großzügig hinweg. Ich hüpfe in den Heathrow Express bis Paddington, dort in die Circle Line bis Sloane Square und laufe von dort aus nochmal ungefähr 15 Minuten bis zum Spa. Ich bin perfekt in der Zeit und aufgeregter als ein Kind an Heiligabend!

Außen an der Scheibe steht: „We believe in transformative experiences that are so much more than a massage or a facial. We believe in using our own freshest, finest natural handmade products on your skin. When you leave the lush spa, we believe that you should not only look better on the outside but feel better on the inside.“

An einem großen Kaffee nippend schaue ich mich erstmal noch ein bisschen im Laden um. Hier gibt’s sogar ein Spa-Weihnachtsgeschenk! Ich bin im Himmel. Dann holt Holly, meine Behandlerin, mich aber auch schon ab und ich folge ihr nach unten. Es ist viel kleiner als ich es erwartet hatte. Es gibt 2 Treatmenträume und sowas wie eine fancy Küche. Dort setzen wir uns an einen großen Holztisch. In der Ecke steht ein geschmückter Weihnachtsbaum. Holly rührt in einer Tasse mit Kakao und erklärt mir, dass das mein Körperpeeling ist. Oh. „The Comforter“ heisst übersetzt so viel wie „die Bettdecke“. „Cozy and warm“ sei hier der Schwerpunkt, erklärt Holly. Kuschelig und warm ist immer gut. Ich freu‘ mich wie blöd.

Dann der nächste kleine Ausflipper, als ich den Treatmentraum betrete. Ein funkelnder Sternenhimmel an der Decke! Das Licht ist ziemlich lila und pink. Und die Behandlungsliege sieht aus wie ein Bett. Ich denke, ich muss für immer hier bleiben.

Holly erklärt mir, was ich alles ausziehen soll, dass ich mich auf den Rücken legen soll und weist mich an, mit dem Glöckchen zu klingeln, wenn ich mich warm und eingekuschelt eingerichtet habe in meinem „Bett“. Alles hier triggert das Kind in mir. Mit einem breiten Grinsen benutze ich das Glöckchen und Holly betritt den Raum. Ich habe nie zuvor bequemer, weicher und eingepackter in einem Treatmentraum gelegen. Ich könnte schwören, dass sich da sogar eine Heizdecke in der Daunendecke befindet. Aber egal.

Ich liege erstmal auf dem Rücken und Holly legt mir ein Augenkissen auf die Augen (was sich zwar angenehm anfühlt, aber auch dafür sorgt, dass ich die Sterne nicht mehr sehen kann – mimimi). Und dann geht’s los. Es wird viel durch’s Laken (das sich nochmal unter der Daunendecke befindet) gearbeitet. Flächiger Druck in Kombination mit rollenden Bewegungen. Superangenehm. Anschliessend werden Arme, Beine und Rücken gepeelt. Allerdings so, dass ich nicht aufstehen und duschen muss. Holly nimmt das alles wieder mit warmen Kompressen runter. (Ich bin an dieser Stelle erst skeptisch, weil ich selbst schon von der einen oder anderen Produktlinie auf diese Art geschult wurde, aber immer die Erfahrung gemacht habe, dass man das mit Kompressen nicht alles wieder von der Haut runterbekommt. Umso erstaunter bin ich nach dem Treatment, dass es hier funktioniert.)

„You can open your eyes if you want to“ – und dann so: Seifenblasen!!! Ich könnte nicht verzückter sein. Ehrlich. Dann drehe ich mich um und es folgt noch die Rückseite. Am Rücken gibt es abschliessend auch noch eine Massage mit einer sehr interessanten Technik, die ihr auch hier im Video sehen könnt. Die Musik zum Treatment trägt ihr Übriges zur Verzauberung bei. „Hold your breath, make a wish, count to 3“ – so beginnt der Song „Pure Imagination“. (Ich hab‘ mir im Anschluss an’s Treatment sogar die CD gekauft.)

Nach der Behandlung lässt Holly mich noch ein bisschen Nachruhen und sagt, ich soll mich ganz in Ruhe wieder anziehen und zu ihr in die Küche kommen. Dort wartet sie dann mit einem Zuckerwattecocktail auf mich. Ich bin sprachlos, als sie vor meinen Augen das Rosenwasser(?) in das Glas mit Zuckerwatte gießt. Maximale Verzückung. Cheers!

Meine Haut ist ganz weich, fühlt sich toll gepflegt an und duftet zart nach Rose. Das Treatment hat geruchs- und produkttechnisch nichts mit dem gleichnamigen Schaumbad zu tun, das ich euch hier unter Punkt 10 schon mal vorgestellt hatte. Da viele Menschen Lush mit dem totalen Duft-Overkill assoziieren, ist es mir wichtig, an dieser Stelle nochmal zu betonen, dass ich sehr viel dezenter und wohliger dufte als beispielsweise nach einem Treatment der Ligne St Barth. Lustigerweise ist das Tiaré- und Kokoskoma, in das man mit einem St Barth-Treatment geschossen wird, branchenintern voll etabliert, wohingegen mein Trip nach London im Vorfeld eher belächelt wurde.

Dabei ist das hier ist das einzigartigste Konzept, das mir bisher untergekommen ist. Meine Behandlung hat mich vollkommen verzaubert. Darüberhinaus finde ich, dass die meisten Spas sich hier ganz schön was abschauen können. Bei Lush darf nämlich jeder so sein, wie er ist. Lackierte Nägel, Tattoos und Piercings müssen nicht versteckt werden. Herzblut ist hier wichtiger als das sture Festhalten an oberflächlichen Standards. Und deshalb passen die auch gut auf ihre Leute auf. Hier gibt niemand mehr als 4 Behandlungen pro Tag.

Also: Wenn ihr mal in England, Paris, Japan, Korea oder den USA sein solltet, müsst ihr das unbedingt selbst ausprobieren!

Normalerweise hätte ich im Anschluss noch einige Stunden Freizeit in London gehabt, aber da ich ja ohne Ausweis unterwegs war, habe ich mich mehr oder weniger gleich im Anschluss vorbei an extrem hübschen pastellfarbenen Häuschen (siehe unten) Richtung Flughafen bewegt, um mit verschiedenen Instanzen meine Ausreise zu diskutieren. Ich durfte zwar zurückfliegen, aber mein Ausweis ist wohl für immer weg. Shit happens, aber das war es allemal wert.

Special thanks to Holly for the lovely treatment! I hope you enjoyed reading this post with Google Translator ♡

Und danke an Lush Deutschland! Das war so zauberhaft! Als nächstes bitte ein Lush Spa in Berlin! Ich würde mich um alles kümmern und euch die tollsten Behandler der Stadt organisieren. Echt jetzt.

Jenny

Lush Spa London Kings Road

Lush Spa London Kitchen

Lush Spa London Products
Lush Spa Treatment Room

Lush Spa The Comforter

Lush Spa Treatment

Lush Spa Stars

Lush Spa after Treatment

Lush Spa Cocktail

London Kings Road

Ich wurde von Lush eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Spas, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

5 Kommentare

Kommentar von Herbs & Flowers am 15/12/2014 bei 11:57   

Ich will auch, ich will auch, ich will auch!!! :D Seifenblasen, Sternenhimmel, Zuckerwatte! WTF, wie galaktisch ist das denn bitte schön?! Im Mai reise ich zum ersten Mal nach London und ich glaube, ein Besuch im Lush Spa steht ab sofort ganz oben auf meiner Liste. <3 Liebe Grüße Ida

Kommentar von I LOVE SPA am 15/12/2014 bei 11:59   

Unbedingt! Das bewegt sich preislich so ungefähr im 80€-Bereich und ist damit sogar noch günstiger als ein neuer Personalausweis. Hah!

Kommentar von Sabrina am 15/12/2014 bei 13:17   

Wohoo Jenny, das klingt (abgesehen von der Ausweis-Odyssee) richtig gut. Wat´n Jammer, dass Berlin so eines nicht hat... Aber jetzt. wo du das in die Hände genommen hast, kann das ja nur noch ne Frage der Zeit sein. Lieben Gruß Sabrina

Kommentar von I LOVE SPA am 15/12/2014 bei 17:09   

Haha, "jetzt. wo du das in die Hände genommen hast" klingt super ;) Ich werde einfach ausdauernd genug quengeln!

Kommentar von Melanie am 15/12/2014 bei 18:23   

Wie schööön. Jetzt hab ich richtig Lust auf diese Behandlung bekommen. Sehr gut geschrieben, ich stelle es mir zauberhaft vor.

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