Mehr als Pumpen und Bootcamps – die Daytraining Yoga-Flatrate

Spirit Yoga BerlinYoga für Dich BerlinPeaceyoga BerlinHeute soll es hier mal um eine Onlinefitness-Geschichte gehen. Seriously? Oh ja. Als ich zum ersten Mal die Daytraining-Homepage besuchte, war ich versucht, sie umgehend wieder zu verlassen. Denn machen wir uns nichts vor: Ich gehöre vermutlich nicht zur Hauptzielgruppe. Fitnessstudios reizen mich so gar nicht, von Bootcamps im Freien mal ganz zu schweigen. Geld dafür bezahlen, dass ich angeschrien werde? Och nö.

Beim genaueren Hinklicken habe ich dann aber bemerkt, dass man mit eben dieser Daytraining-Mitgliedschaft nicht nur in verschiedenen Studios pumpen kann, sondern dass auch Yogastudios gelistet sind. Jetzt werden die meisten vermutlich mit den Augen rollen und das kann ich sehr gut verstehen, denn auch ich dachte mir erst so: Ja, is klar. Das sind dann Yogastudios, die man freiwillig nie besuchen würde.

Aber dann scrollte ich mich durch die Top-Studios der Stadt und war erstmal sprachlos. Über drei Studios, die ihr mit einer Daytraining-Mitgliedschaft besuchen könnt, habe ich sogar bereits geschrieben. Wenn ihr oben auf die Fotos klickt, gelangt ihr zu den entsprechenden Posts über Spirit Yoga (links), Yoga für Dich (Mitte) und Peaceyoga (rechts). Darüberhinaus gibt es auch Studios im Programm, die ich schon immer mal besuchen wollte.

Also habe ich beschlossen, so eine Mitgliedschaft mal auszuprobieren. Und war letzten Sonntag zum ersten Mal bei Kalaa Yoga. Ein eigener Post dazu kommt ganz bald. Es lief alles supereasy. Ich so „Ich hab‘ hier so eine Daytraining-Karte“ und die so „Okay, trag‘ Dich einfach hier ein“. Und fertig. In den nächsten Wochen möchte ich außerdem Yogatribe, YogaRaumBerlin und Chimosa ausprobieren. Mit Sunyoga ist sogar eine Hot Yoga-Option mit im Programm. Ich vertrage Bikramgeschichten nicht sonderlich gut. Beim letzten Versuch (vor 4 Jahren) war ich sicher, dass mein letztes Stündchen geschlagen hat. Es steht aber dennoch auf meiner To Do-Liste, weil ich vermute, dass es viele von euch interessiert und ich habe mir (um mich selbst ein bisschen unter Druck zu setzen) vorsorglich schon mal eine kurze Hose gekauft. We’ll see.

Ein paar wichtige Fakten zu Daytraining-Mitgliedschaften: Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate und ihr könnt wählen zwischen 3 Tarifen: Classic, Lifestyle und Premium. Die Yogastudios gehören zum Lifestyle-Tarif und der kostet 79€/Monat bzw. 69€/Monat ermäßigt (Stand: November 2014). Mehr Infos zur Mitgliedschaft und den anderen Tarifen findet ihr hier. Die Übersicht für Berlin findet ihr hier. Wobei die Mitgliedschaft nicht an eine Stadt gebunden ist. Ich könnte ebenso gut in Hamburg oder München meine Matte ausrollen.

Dieses ganze Konzept kommt mir echt entgegen, denn ich bin Waage (also Sternzeichen) und damit leider auch nicht sehr entscheidungsfreudig. Ich habe noch nie in einem Yogastudio eine Mitgliedschaft abgeschlossen. Ich kaufe immer nur 10-er Karten und Flexibilität ist mein zweiter Vorname. Abgesehen davon, dass ich aktuell ein bisschen damit überfordert bin, welches Studio ich nun als nächstes ausprobieren möchte, kann ich keinen Haken an der Sache finden. Was noch ganz cool wäre, wäre sowas wie ein Gesamt-Stundenplan auf der Daytraining-Homepage, der alle Yogaklassen einer Stadt zusammenfasst, sodass man nicht jede Homepage einzeln aufrufen muss, wenn man zu einer ganz bestimmten Zeit eine Klasse besuchen will. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Mein Fazit: Für alle, die sich ungern auf ein Studio festlegen eine super Sache. Aber auch, wer gerne immer mal wieder neue Lehrer oder Richtungen ausprobieren möchte, ist mit einer Daytraining-Mitgliedschaft sicherlich gut bedient. Meiner Meinung nach absolut empfehlens- und ausprobierenswert.

Namasté!

Jenny

Bei diesem Post handelt es sich um eine bezahlte Kooperation. Ich freue mich, wenn ein cooles Unternehmen den Wert meiner Arbeit erkennt und mich dafür bezahlt. Nur so ist es mir möglich, den Blog in diesem Umfang zu bespielen und euch alle Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ganz unabhängig davon gilt wie immer: Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.