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SpaCamp 2014 an der Ostsee

10/11/2014

Hotel Neptun WarnemündeKinder, war das anstrengend! Ich war über’s Wochenende in Warnemünde beim 5. SpaCamp und bin jetzt ganz schön braindead. Zu wenig Schlaf und zu viel Input. Puh. Den Freitag hab‘ ich tagsüber im Neptun Spa verbracht. Der Post dazu kommt am Mittwoch. Heute soll es hier nur um’s SpaCamp gehen.

Ich hab‘ zusammen mit Tanja von Spaness in einem Airbnb-Appartment gewohnt. Als wir uns Freitag Abend auf den Weg machten in’s Neptun, den Veranstaltungsort, roch ich aufgrund der ganzen Algenpackungen und -bäder immer noch ganz schön nach Fisch.

Glücklicherweise stand der Opening-Abend aber unter dem Motto „Fischbuffet“, sodass das niemand bemerkt haben dürfte. Wie das halt immer so ist, saß man beim Essen dann mit ein paar Leuten an einem Tisch und blieb dort auch sitzen bis zum Schluss. Unser Tisch war nice, keine Frage. Aber wieder mal wertvolle Networkingzeit verschleudert. Meine Idee aus der Feedbackrunde, das Ganze zukünftig so ein bisschen speeddatingmäßig aufzubauen, bekam zwar viel Applaus, aber ich bezweifle, dass sich an der Mahlzeitengestaltung zukünftig etwas ändern wird. Egal.

Erstmal ein paar Strandimpressionen vom ersten Tag, direkt nach meiner Ankunft.

Das Wetter war 3 Tage lang der absolute Knaller!

Strand SpaCamp OstseeI LOVE SPA SpaCamp WarnemündeStrand SpaCamp WarnemündeMöwe SpaCamp OstseeHotel Neptun & SpaAm Samstag ging es dann so richtig los. Nach meiner Ankunft musste ich feststellen, dass ich mit Base keinen Empfang im Bernsteinsaal hatte und dass es kein offenes WLAN gab. Nicht so cool. Es folgte die Vorstellungsrunde, bei der es auch in diesem Jahr ein Großteil der 200 Teilnehmer wieder einmal nicht geschafft hat, sich auf 3 Tags zu beschränken. Gähn.

Im Anschluss verhalf mir Daniel Lathan dann zu einem WLAN-Code (danke nochmal dafür) und es konnte endlich so richtig losgehen. Punktevergabe!

Punktevergabe SpaCamp 2014Und schon folgten die ersten Sessions. Zuerst war ich bei Simon Kellerhoff und Wilfried Dreckmann. Hier wurde diskutiert, ob Spa Manager Akademiker sein müssen/sollen/dürfen oder nicht. Interessante Sache. Parallel dazu lief in einem anderen Raum „Generation Y – das Spa der Zukunft für die nächsten Generationen“ mit Hildegard Dorn-Petersen, was mich auch interessiert hätte, aber das Leben ist nun mal kein Ponyhof. Im Anschluss folgte eine Session zum Thema „Online Marketing im Spa“ mit Dominik Sobotka. Auch gut, aber da war für mich persönlich jetzt nicht so wirklich viel Neues mit dabei. Für viele andere aber vermutlich schon.

Die Keynote hab‘ ich dann mal knallhart geschwänzt, weil es bis zu diesem Zeitpunkt echt schon viel Input war und mein Kopf ein Päuschen eingefordert hat. Als nächstes ging es bei Tanja Klindworth um das Thema Reiseblogger. Ich wollte eigentlich ganz unbedingt auch Sylvia Glückerts Ausführungen zur asiatischen Spa-Kultur hören, aber auch hier lief das wieder parallel und ich entschied mich dann als Blogger letztenendes für die Blogger-Session. Und die war auch der Hit. Danke Tanja!

Session mit Simon und WilfiredSession mit SebastianSession mit TanjaNach den Sessions gab es dann das obligatorische Gruppenfoto, dieses Mal vor traumhafter Strandkulisse mit dem perfekten Wetterchen. Und dann so: Anbaden. Einige Wahnsinnige stürzten sich in die Ostsee. Kann man sicherlich machen. Genauso gut kann man aber auch warm eingepackt einfach dabei zuschauen.

Anbaden Ostsee SpaCamp 2014Am Abend fand dann das große Gala Dinner in der Sky Bar statt. Ich war echt hungrig und das hat alles viel zu lange gedauert. Seltsamstes Hauptgericht ever: 2 Dreiecke aus Räuchertofu, eine gebackene Tomate und ein Würfelchen Kartoffelgratin von etwa 5cm x 5cm. Fazit: Mieses Essen, aber gute Gesellschaft.

Gestern war ich dann gleich um 9 Uhr morgens mit meiner Session dran. Nicht unbedingt eine Zeit, zu der ich zur Hochform auflaufe, aber die Message, die ich zu vermitteln versuchte, scheint trotzdem angekommen zu sein. Wunderbarstes Feedback auf den Thesenkarten. Ich war sogar kurz sentimental und hatte Tränen in den Augen.

Richtig blöd: Parallel zu meiner eignenen Session lief auch die von Nicole Praß-Anton. Mimimi.

I LOVE SPA Session SpaCamp 2014Session FeedbackIm letzten Sessionblock war ich dann bei Andrea Peters zum Thema „PR im Spa“. Ich hab‘ mich riesig gefreut, Andrea endlich mal persönlich kennenzulernen und finde es extrem wichtig, dass es fähige PR-Menschen gibt, die beispielsweise zwischen einem Spa Blogger und einem Spa vermitteln. Im ganz konkreten Fall von Andrea und I LOVE SPA sieht man, wie geschmeidig das laufen kann. Dafür einfach mal ein fettes Danke an Andrea! Ich freu‘ mich auf München ab Januar!

Abschliessend gab es dann noch ein bisschen Schlumpf…äääh SpaCamp-Torte, die Feedbackrunde, die Verkündung des Veranstaltungsortes 2015 (Rheinland Pfalz) und dann war der ganze Spaß auch schon wieder vorbei.

Session mit AndreaSpaCamp TorteWas mir aufgefallen ist: Kaum wer benutzt Hashtags. Das macht doch gerade auf einem Barcamp irgendwie nicht so viel Sinn!? Generell waren ganz schön viele Teilnehmer nicht sehr social media-lastig unterwegs. Ich wurde sogar 3 mal explizit angesprochen, weil ich andauernd mit meinem Computer bzw. meinem Handy zugange war. Einmal wurde ich sogar gefragt: „Hast Du auch ein Leben?“

Zur Auflösung: Und ob! Aber das SpaCamp ist für mich keine lazy Freizeitveranstaltung. Meine Leser interessiert, was dort passiert. Ich sehe das als Teil meines Jobs, darüber zu schreiben und die Social Media-Kanäle zu füttern. Wenn ich mit Freunden beim Essen sitze, twittere ich ganz bestimmt nicht. Vielleicht einfach auch hier nochmal reinlesen. Ich fand es also ganz schön krass, dafür gemaßregelt zu werden, dass ich auf einem Barcamp als Blogger Social Media-Kanäle bediene. Verbesserungsidee für nächstes Jahr: Für jeden Teilnehmer einen WLAN-Code in der Goodie Bag! Dann sind auch mehr Leute online.

Mein Plan, Videos von den besonders sympathischen Teilnehmern zu drehen, ging wie ihr hier oder hier sehen könnt, nicht so ganz auf. Check: Ich brauche eine richtige Kamera, ich brauche ein Stativ und ich brauche ein Mikrofon. Damn it. Ich mach‘ das nächstes Jahr besser. Indianerehrenwort.

Fazit: Es war toll, ein paar bekannte Gesichter wiederzusehen und ich hab‘ interessante neue Leute kennengelernt. Die Thesenkarten meiner Session lassen vermuten, dass ich ein bisschen Licht in’s Spa Blog-Dunkel bringen konnte und ich hab‘ mich einfach riesigst gefreut, mal wieder in Warnemünde zu sein. Ganz viel ♡ für die Ostsee.

Das war alles ganz schön kopflastig, deswegen werde ich meinen Computer jetzt zuklappen und den Rest des Tages mit meinen Händen arbeiten.

Kommt gut in die neue Woche!

Jenny

4 Kommentare

Kommentar von Hildegard Dorn-Petersen am 10/11/2014 bei 19:32   

Liebe Jenny, ich bin richtig froh, dass ich Deine Session zu recht früher Stunde nicht geschwänzt habe. Wir alte Hasen der Spa-Branche können eine Menge von Dir lernen. Danke!!! Freue mich schon auf Deinen "I-Like-München"-Button, denk mal über den nächsten = "I-Like-Ostsee" nach, hier gibt es viele tolle Spa-Angebote die einen Kurzurlaub statt Day-Spa lohnend machen!

Kommentar von I LOVE SPA am 10/11/2014 bei 22:14   

Liebe Hildegard, was für ein cooles Feedback :) Tausend Dank! Und Ostsee ist bereits in Planung. Usedom is calling ;)

Kommentar von René Pier am 11/11/2014 bei 15:06   

Liebe Jenny, Dein Blogtext über das SpaCamp in Warnemünde bringt das ganze Dilemma genau auf den Punkt. Divergierende Interessen müssen sich unter einem Dach zusammenfinden, das ist nicht leicht. Gerade Deine Session hätte ich auch gern besucht, habe mich dann aber schweren Herzens für den Werteindex entschieden. Auf jeden Fall werde ich bei Dir dran bleiben... See you on Beauty 2015 René

Kommentar von I LOVE SPA am 11/11/2014 bei 15:41   

Danke für Dein Feedback, René! Freut mich riesig :)

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