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Hana Ka Lima Hamburg

29/10/2014

Hana Ka Lima HamburgIn Hamburg gibt es einen Ort in Eimsbüttel, der auf hawaiianische Massagen spezialisiert ist: Hana Ka Lima. Der Mann hinter Hana Ka Lima heisst Uwe und Uwe wurde auf mich aufmerksam, weil ich schon über Behandlungen bei Leuten geschrieben habe, die er selbst ausgebildet hat. Als er mich daraufhin kontaktierte, war ich direkt ziemlich neugierig und nach einem Blick auf seine Website auch umgehend ziemlich überzeugt.

Ich kann das schwer erklären, aber ich habe bei jeder ersten Kontaktaufnahme ein Bauchgefühl und dieses Bauchgefühl lag noch nie daneben. Umso mehr freute ich mich bereits im Vorfeld auf das Treffen mit Uwe und die dazugehörige Lomi.

An besagtem Tag sorgt dann ein bisschen Bahnchaos dafür, dass es eher hektisch zugeht. Wenn ein Zug plötzlich am gegenüberliegenden Gleis ein- und abfährt und die Menschen am Bahnsteig das nicht mitbekommen, wird wohl irgendwas mit der Durchsage nicht gestimmt haben. Dennoch muss ich mich im Reisezentrum erstmal beschimpfen lassen und einmal kurz laut werden, bis man die Zugbindung mit einem Stempel aufhebt und ich in den nächsten ICE hüpfen kann. Nicht unbedingt der entspannteste Start in den Tag. Und das alles auch noch zu so früher Stunde.

Hinzu kommt außerdem, dass ich in den vorhergehenden 24 Stunden 3 große Behandlungen hatte. Versteht mich nicht falsch, ich will nicht jammern. Aber jede gute Behandlung macht ja auch irgendwas mit dem Körper. Bringt Prozesse in Gang und so. Und manchmal überfordert mich das ein bisschen, wenn ich so viele Behandlungen in so kurzer Zeit habe. Weil die Zeit zum Sortieren und Hinfühlen dazwischen fehlt. Und eine Lomi ist ja nun alles andere als oberflächliches Ölgeglitsche. Ich hechte also nicht nur zeitlich leicht unentspant, sondern auch emotional angespannt vom S-Bahnhof Sternschanze zu Fuß Richtung Margaretenstraße. Und das dauert etwa 15 Minuten.

Als ich Uwe dann aber Face to Face gegenüberstehe, sind alle Bedenken augenblicklich verschwunden. Was für ein Herzchen! Wie Hana Ka Lima von außen aussieht, seht ihr oben. Von innen duftet es umwerfend nach exotischem Öl. Und es ist warm! Das betone ich ganz explizit, weil gerade männliche Behandler kühlere Treatmenträume gerne mal bevorzugen. Das fühlt sich für mich als Gast oft zu frisch und nicht wohlfühlig an. Aber schon beim ersten Eindruck stimmt hier alles.

Wir setzen uns also erstmal hin, Uwe holt mir ein Wasser und dann unterhalten wir uns ein bisschen. Uwe erklärt mir, dass er natürlich Lomis als Wohlfühlbehandlung gibt, aber darüberhinaus auch therapeutische Lomis anbietet. Das finde ich spannend. Hatte ich noch nie. Will ich ausprobieren. Eine gute Lomi geht unter die Haut. Je nach Behandler würde ich bei diesem Treatment einen Rückzieher machen. Aber ich vertraue Uwe sofort. Und ich erkläre ihm ein bisschen, was mich grad‘ so beschäftigt und was als Ziel ganz cool wäre. High five und los geht’s.

Uwe drückt mir ein weißes Laken in die Hand. In einem Badezimmer kann ich dann mein ganzes Zeug ablegen und mich in das Laken wickeln. Ich verlasse also in ein Laken gewickelt das Bad und begebe mich in den Behandlungsraum. Hier ist es nochmal wärmer als im Vorraum. Jackpot! Im Hintergrund hawaiianische Musik. Während Uwe die Liege einölt fragt er nochmal nach, ob es okay ist, wenn die Vorderseite meines Oberkörpers mit einbezogen wird und liebe Ladies, ihr könnt diese Frage an dieser Stelle ohne schlechtes Gefühl mit „Ja“ beantworten, denn rückblickend kann ich euch versichern, dass es sich um eine ganz normale Lomi handelte. (Es ist mir wichtig, auch hierauf explizit hinzuweisen, weil es Locations gibt, bei denen solche Situationen ausgenutzt und plötzlich Brustwarzen mitmassiert werden. Das ist hier selbstverständlich nicht der Fall. Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Alles gut.)

Dann folgt das Heilungsgebet. Ich stehe Uwe gegenüber und während er es spricht, bespritzt er mich mit Wasser aus einer Schale. Dann drehe ich mich um und während meine in das Laken gehüllte Körperrückseite zu einem hawaiianischen Gebet mit Wasser bespritzt wird, wird mir klar, wie tief Uwe in dieser ganzen Huna-Sache drin ist. Sowas findet man nicht oft. Als ich mich im Anschluss hinlege, bestätigt sich dieser Eindruck dadurch, dass Uwe auch noch hawaiianisch singt, bevor die Massage beginnt. Die ganze Nummer geht schon unter die Haut, noch bevor ich angefasst wurde.  Puh.

Dann folgt die eigentliche Massage. Erinnert ihr euch an Deva Leela? Eine von Uwes Schülerinnen. Kein Wunder, dass auch ihre Massage mich vollkommen umgehauen hat. Es ist fliessend und ölig und phasenweise auch kräftiger. Die Musik ist bisweilen sehr rhythmisch. Kein lahmes Gedudel. Ich werde viel bewegt. Es wird viel unter meinem Körper gearbeitet und ich werde sogar aus der Rückenlage in die Bauchlage gedreht. Holy Moly!

Ich habe keine Ahnung, wie lang die Massage letztenendes gedauert hat. Das Gefühl für Raum und Zeit ist mir irgendwie abhanden gekommen. Das war der Hammer. Als ich mich langsam wieder aufrichte und Richtung Dusche bewege, fällt es mir schwer, mich mit meinem Kopf wieder auf meinen doch eher engmaschig-gesteckten Zeitplan zu fokussieren – und komme prompt zu spät in’s Aspria. Peinlich.

Uwe ist regelmäßig auf Hawaii, tanzt auch Hula und ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass er Huna lebt. Hier findet ihr die Behandlungen im Überblick und hier die dazugehörigen Preise.

Fazit: Mehr als authentisch hawaiianisch und totally mindblowing. Die beste Lomi, die ich bisher hatte. Höchste Ausprobierempfehlung!

Jenny

Lomi in Hamburg Hana Ka Lima

Hana Ka Lima Hawaiianische Massage in Hamburg

Lomi Hamburg Uwe Schorb

Uwe Schorb Lomi in Hamburg

Ich wurde von Uwe eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Dinge, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

1 Kommentar

Kommentar von Andreas am 30/10/2014 bei 00:46   

So eine schöne Lomi-Massage hatte ich auch schonmal bei Christiane Albrecht bekommen, die Massage nennt sich Ho`oponopono Lomi Lomi , hat drei Stunden gedauert, einfach Super.

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