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gingerbar health & wellbeing Berlin

06/10/2014

gingerbar BerlinDa ich ja immer so auf Qualitätssicherung rumreite und mich regelmäßig über fehlende Qualifikationen in der Spa Branche aufrege, freue ich mich ganz besonders, euch heute einen Tipp präsentieren zu können, bei dem Qualitätssicherung ganz groß geschrieben wird: die gingerbar Berlin.

Die gingerbar liegt im Bötzowviertel im Prenzlauer Berg und am besten kommt ihr da mit der Tram hin (M10 bzw. M4) oder alternativ auch mit dem 200-er Bus.

Ich zitiere gleich zu Beginn mal die Homepage: „Unser ganzheitliches Gesundheitskonzept verbindet klassische Physiotherapie mit individuell abgestimmten Wellbeing-Angeboten.“ Klingt ja erstmal nach dem Jackpot, denn ich mache selbst immer wieder die Erfahrung, dass Gäste sich ganz schön freuen, wenn sie erfahren, dass sie an einen qualifizierten Behandler geraten sind. Da ich selbst Physiotherapeutin bin und auch einige Jahre medizinisch gearbeitet habe, weiss ich aber auch, dass dieser Spagat nicht ganz so easy ist. Physios sind Heilberufler und als Spa Therapist ist man in erster Linie Dienstleister. Den Move vom Patienten zum Gast muss man erstmal hinbekommen.

Die gingerbar ist ein Paradebeispiel dafür, dass es funktionieren kann – soviel schon mal vorab. Aber von Anfang an:

Da es ein sonniger Septembertag ist, komme ich mit dem Rad. Und mich erwartet der ultimative Entspannungsoverload, so viel hat Tanja, die Inhaberin der gingerbar, mir per Email schon im Vorfeld verraten. Ich hab‘ also 3 Stunden Zeit mitgebracht und werde zuerst ein Personal Training haben und dann ein Living Cell Treatment bekommen. Letzteres setzt sich zusammen aus einem Facial, einem Full Body Scrub, einer Sportmassage und einem ziemlich großen Teller mit frischem Obst und Gingerbarcocktail als Finale.

Auf der Homepage wird unterteilt in health, wellbeing/relax, beauty und motion/bodywork. Mein „Programm“ enthält Teile aus jedem dieser Bereiche. Der ganzheitliche Ansatz der gingerbar ist also nicht nur marketingtechnisches Blabla, sondern wird auch in der Tat so umgesetzt. Total erfrischend. Nach dem Betreten der hellen und freundlichen Räumlichkeiten bemerke ich als erstes, dass das alles viel größer ist, als ich es mir vorgestellt habe und stelle anschließend im Gespräch mit Tanja fest, dass hier ziemlich viel Herzblut drinsteckt. Ich bin also bereits ziemlich verzückt, bevor es so richtig losgeht.

Dann stellt Tanja mich Mo (aka Monika) vor, die das Personal Training mit mir machen wird. Ich habe Yogasachen dabei, was auch vollkommen ausreicht. Ich ziehe mich also um und dann geht’s auch schon los in dem Raum, den ihr auf dem dritten Foto unten sehen könnt. Ich bin normalerweise kein großer Fan von Personal Training, was daran liegen könnte, dass ich mich ungern unterordne oder anschreien lasse. Allerdings schreit Mo mich nicht an, sondern legt ein astreines Pilatestraining auf die Matte, das so achtsam auf mich abgestimmt ist, dass ich mir vornehme, meine Vorurteile (Personal Training gegenüber) nochmal grundlegend zu überdenken.

Doch dann geht es auch schon weiter. Personalwechsel! Nun übernimmt Monique, ihreszeichens Kosmetikerin, und ich bekomme ein Ganzkörperpeeling. (Wenn ihr ganz runterscrollt, seht ihr es auf dem vorletzten Foto.) Ich stelle fest, dass das alles frisch zubereitet wird, umwerfend duftet und auch extrem appetitlich aussieht. Im Anschluss an das Scrub folgt ein kleines Facial. Genauso toll! In der gingerbar wird by the way mit Living Nature gearbeitet. Ein bisschen sensationell.

Schon jetzt hab‘ ich einen Entspannungsmodus erreicht, bei dem es kritisch wird, im Anschluss meiner Arbeit nachzugehen und selbst Treatments zu geben. Aber es kommt noch härter. Nach dem Facial verpasst Mo mir nämlich noch eine (einstündige? Ich hab irgendwie jegliches Zeitgefühl verloren) Sportmassage. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie man sich nach diesem Rundumprogramm fühlt. Wohlig entspannt nämlich. Macht deshalb bitte nicht den gleichen Fehler wie ich und hechtet im Anschluss zur Arbeit!

Nachdem ich dann wieder in meine Klamotten geschlüpft bin und leicht benommen aus dem Treatmentraum taumle, erwartet mich schon ein riesiger Obstteller und ein Cocktail, der ein bisschen schmeckt, wie gesunder Eistee. Ziemlich lecker. Ein toller Abschluss für ein in sich sehr rundes und stimmiges Package.

Fazit: Mir ist keine vergleichbare Location in Berlin bekannt, bei der es eine höhere Dichte an qualifiziertem Personal gibt. Wer von Leuten angefasst werden möchte, die das so richtig gelernt haben, ist hier also goldrichtig. Aber auch alle anderen können ruhig mal in der gingerbar vorbeischauen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sensationell und die Stimmung unaufgeregt-entspannt.

Probiert das aus!

Jenny

gingerbar - Spa in Berlin

gingerbar - Wellness in Berlin

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gingerbar Berlin Treatmentraum

Ich wurde von der gingerbar eingeladen. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Spas, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich selbst dafür bezahlt habe oder eingeladen wurde. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.

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