dermalogica-Sonnenschutz für’s Gesicht

Der Frühling ist da (edit: also als ich diesen Post vor ein paar Tagen geschrieben habe, war er da) und plötzlich sind alle draussen. Cafés und Restaurants stellen Stühle und Tische auf die Straßen und auf sämtlichen Grünflächen wimmelt es plötzlich nur so vor Menschen. Alle strecken ihre Gesichter der zarten Frühlingssonne entgegen – und ich würde mal behaupten: in den meisten Fällen ohne Sonnenschutz.

Ich persönlich habe mich 2009 zum ersten Mal mit dem Thema „Sonnenschutz für Gesichtshaut“ beschäftigt, denn indiesem Sommer sah ich mich erstmalig mit einer Hyperpigmentierung im Oberlippenbereich konfrontiert. Nicht sehr cool als Frau, weil es je nach Intensität und Lichteinfall gerne mal nach Schnurrbart aussieht. Nur 2 Jahre später, im Sommer 2011, gesellte sich eine Hyperpigmentierung auf meiner Stirn mit dazu. Würde ich nicht penibelst darauf achten, an keinem Tag im Jahr ohne Sonnenschutz das Haus zu verlassen – ich würde sehr schnell aussehen wie ein Einhorn mit Schurrbart. Und weil ich immer wieder erlebe, dass sehr viele Frauen mit dieser unsexy Thematik zu tun haben, habe ich beschlossen, das hier einfach mal offen zu thematisieren und heute über den Gesichtssonnenschutz meines Vertrauens zu schreiben.

Ich habe wirklich sehr(!) viel aus- und rumprobiert und bin bei dermalogica hängengeblieben. Im vergangenen Jahr gab es ja schon mal einen Post über den Ultra Calming Super Sensitive Shield SPF30*. Das war genaugenommen das erste Produkt in diesem Bereich, von dem ich ziemlich begeistert war und daran hat sich auch bis heute nichts geändert.

Im November-Post über meine Reisebasics ist dann erstmalig der Solar Defense Booster SPF50* aufgetaucht. Er war mein treuer Begleiter in Thailand und hat es geschafft, dass meine Hyperpigmentierungen unter der Tropensonne nicht sehr stark nachgedunkelt sind. Keine Chance dem schnurrbärtigen Einhorn! Allerdings muss man auch dazusagen, dass ich sowieso nicht zu den Menschen gehöre, die sich von morgens bis abends in die Sonne legen. Ich fühle mich im Schatten generell wohler und bin immer darauf bedacht, die Sonne im Rücken zu haben und sie mir nicht in’s Gesicht scheinen zu lassen. Ein eher leidiges Thema, das aber sicher alle Ladies mit Hyperpigmentierungen da draussen sehr gut nachvollziehen können.

Der Solar Defense Booster SPF50 legt lichtschutzfaktor-technisch nochmal einen drauf. Ich hatte erst Angst, dass er mit meiner eher empfindlichen Haut weniger gut harmoniert, weil er im Gegensatz zum Ultra Calming Super Sensitive Shield SPF30 nicht zu der Reihe für empfindliche Haut gehört, aber diese Bedenken waren vollkommen überflüssig. Ich habe ihn genauso gut vertragen wie seinen Kumpel mit 30-er LSF. Er ist ein kleines bisschen dickflüssiger, lässt sich aber keineswegs schlechter verteilen. Auch hier: Kein Geisha Look! Und auch hier: Keine Hautirritationen. Einfach nur Sonnenschutz mit toller Pflegewirkung.

Fazit: Ich finde beide Produkte gleichermaßen empfehlenswert. Vielleicht bietet es sich an, den Ultra Calming Super Sensitive Shield SPF30 eher im Herbst und Winter zu nehmen und den Solar Defense Booster SPF50 im Frühling und Sommer. Ich tendiere aufgrund der Hyperpigmentierungen nun allerdings dazu, ganzjährig auf den Solar Defense Booster SPF50 umzusteigen. Im Übrigen gibt es seit neuestem ein weiteres Produkt mit LSF 50, das auch im Gesicht verwendet werden kann. Ich werde das testen und euch wissen lassen, wie ich es finde.

Wenn ihr das nun selbst ausprobieren wollt, findet ihr hier eine Bezugsquelle in eurer Nähe. Und wenn ihr in Berlin lebt, schaut doch mal bei Kiki oder Stefan vorbei. Support your local Dealer!

Und genießt die Frühlingssonne!

Jenny

Beide Produkte wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Produkte, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich sie selbst gekauft habe oder ob sie mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf. *Bei den Links zu den Produkten handelt es sich um Affiliate Links. Ich bekomme also eine kleine Provision, wenn ihr etwas über einen dieser Links kauft – für euch wird es dadurch aber selbstredend nicht teurer.