NO MORE DIRTY LOOKS – The Truth about Your Beauty Products and the Ultimate Guide to Safe and Clean Cosmetics

NO MORE DIRTY LOOKS - And the Ultimate Guide to Safe and Clean CosmeticsHeute gibt es mal einen Lesetipp, bei dem es um saubere und nicht ganz so saubere Kosmetik geht.

In NO MORE DIRTY LOOKS – The Truth about Your Beauty Products* setzen sich Siobhan O’Connor und Alexandra Spunt ausführlich mit all dem Beautykram auseinander, den wir uns bereitwillig tagtäglich in’s Gesicht, auf die Kopfhaut und den Körper schmieren.

Auslöser hierfür ist ein 400$ – Haartreatment in einem Friseursalon in Hollywood mit dem Namen „Brazilian Blowout“. Ein ziemlich lahmer Start, wie ich finde. Denn *wohoo*, wer hätte es für möglich gehalten, dass bei so einer Nummer giftige Stoffe mit am Start sind? Aber ich hab‘ trotzdem weitergelesen. Bisweilen mit einem sehr unbehaglichen Gefühl, denn dieses Buch ist das „Tiere essen“ im Bereich der Kosmetikindustrie. So viel sei vorab schonmal erwähnt.

Siobhan und Alexandra fangen also an, sich damit auseinanderzusetzen, was sie so Tag für Tag an Produkten benutzen und schauen sich die Inhaltsstoffe an. Das Ergebnis ist unschön. Aber die beiden klären nicht nur auf und bringen dem Leser die Sache mit den Inhaltsstoffen näher, sondern geben auch explizit Produktempfehlungen. Es gibt auch einen Blog, auf dem ihr einige der DIY-Rezepte findet.

Ich habe das Buch letzten Sommer gelesen und mit dem Blogpost gewartet, weil ich dachte, es erscheint irgendwann noch auf Deutsch. Aber leider ist es nach wie vor nur auf Englisch erhältlich. Ich halte es aber für recht verständlich, wenn man in der Lage ist, einigermaßen fliessend Englisch zu sprechen. Vielleicht wird es aber auch nicht übersetzt, weil es sich am amerikanischen Markt orientiert. Who knows…

Unter’m Strich ist es genau wie mit der Nahrungsmittelindustrie oder der Textilindustrie. Je intensiver man sich damit auseinandersetzt, desto dringlicher verspürt man das Bedürfnis, seinen Konsum von Grund auf umzustellen. Wie man dann aber letztenendes langfristig damit umgeht, ist nochmal ein anderes Thema. Ich blieb auch nach „Tiere essen“ Vegetarier und wurde nicht vegan. Allerdings greife ich mittlerweile, wenn sich mir die Möglichkeit bietet, immer zur veganen Variante. Ähnlich handhabe ich es nach dem Lesen dieses Buches mit Kosmetika. Nicht alles, was ich benutze, ist clean. Aber ich achte viel mehr auf die Produkte, die ich kaufe bzw. schmiere mir deutlich weniger gedankenlos Produkte auf die Haut.

Es könnte also nicht schaden, dieses Buch mal gelesen zu haben. Aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

Jenny

*Bei dem Link zum Buch handelt es sich um einen Affiliate Link. Falls ihr es über diesen Link kauft, ist es für euch nicht teurer, Amazon beteiligt mich jedoch mit ein paar Cent am Gewinn. Ich habe mir das Buch selbst gekauft. Ich schreibe nur über Dinge, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich sie selbst gekauft habe oder ob sie mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.