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Dr K Soap Company – Beard Soap & Beard Tonic

10/01/2014

Dr K Soap Company Beard Soap and Beard Tonic

Ich freue mich riesigst, euch heute verkünden zu dürfen, dass sich ein neues bärtiges Männlein zu den beiden bisherigen Boyzone Testobjekten gesellt hat. Sagt „Hi“ zu Roland und freut euch auf noch mehr Reviews für Boys!

Da ich bisher in meinem unmittelbaren Umfeld vergeblich nach Männern gesucht habe, die sich nass rasieren und Rasiercremes & Co. zum Test bisher nicht „an den Mann“ (hoho) bringen konnte, drehen wir den Spieß doch einfach mal um und lassen Roland über Bartpflegemittelchen schreiben!

„Ob Götter, Herrscher, Diktatoren oder Folkmusiker, Models und der sogenannte viel gescholtene Hipster. Ob als politisches Statement wie der Revoluzzerbart, den beispielsweise Karl Marx trug, als modisches Accessoire in der Hugo Boss Werbung oder schlicht zur Beeindruckung des weiblichen Geschlechtes wie der Schnäuzer von Magnum. Der männliche Bart ist ein großes Thema, mit dessen Kulturgeschichte sich ganze Doktorarbeiten auseinandersetzen.

Angeblich war Abraham Lincolns erfolgreiche Wahl zum Präsidenten der USA sogar maßgeblich durch seinen außergewöhnlichen Gesichtswuchs beeinflusst. Soweit so gut. Und nachdem das gute Stück länger in der allgemeinen Versenkung verschwunden war, erlebt es seit geraumer Zeit seine blühende Renaissance in den Männergesichtern. Ganz gleich ob Waldschrat, 3-Tage-Bart oder als gestutztes Modell wie es sogar von Ingo Zamperoni in der Tagesschau präsentiert wurde und somit den Durchbruch zur Seriosität schaffte. Bart wird getragen und ist en vogue.

Nun ist es so: Pflegeprodukte für das männliche Haupthaar gibt es wie Sand am Meer. 2013 waren Shampoos sogar die meistverkauften Produkte in diesem Segment. Schaut man sich allerdings nach Produkten um, welche speziell auf die männliche Gesichtsbehaarung abgestimmt sind, wird es weitaus schwieriger. Trotz oben genannten Hypes. Aber die braucht es, denn so ein Bart unterscheidet sich von seiner Struktur und seiner Störrischkeit entscheidend von den Haaren des Schopfes.

Begibt man sich also in die Materie findet man problemlos Bartwachs in verschiedenen Ausführungen oder den ein oder anderen Kamm. Nur gepflegter, weicher oder besser strukturiert wird das Gestrüpp dadurch nicht und ich stellte mir durch die Nutzung von Bartwachs eine große verklebte Masse vor. Ähnlich dunkler Zuckerwatte. Die Option war also gestorben. Nach einer Suche im Internet und zahlreichen Artikeln zu eben diesem Thema bin ich auf verschiedene Shampoos und Tonics gestoßen. Und da der meinige Vollbart mittlerweile eine stattliche Länge erreicht hatte und ich mich nach einem Produkt sehnte, das fähig ist den Bart weich und kämmbar zu machen, musste etwas her.

Nach Sichtung der verschiedenen Angebote habe ich mich für ein Shampoo und ein Tonic entschieden. Ausschlaggebend für den Entschluss waren neben pragmatischen Gründen wie die Verfügbarkeit in einem Ladengeschäft in Berlin auch die Inhaltstoffe sowie – ich gebe es zu – die Ästhetik der Verpackung und die schöne Geschichte einer kleinen irischen Manufaktur, die die Wässerchen mit 100% natürlichen Ingredienzien von Hand herstellt. Ein romantisches Bild. Zum ersten Mal etwas zu romantisch war es mir, als das Tonic beim Besuch des genannten Ladens ausverkauft war. Der Hersteller sei aufgrund eines Zeitungsartikels über seine Produkte und dem damit verbundenen Aufschwung im Absatz etwas in Verzug geraten, sagt man mir. Nun gut, das ist dann eben der Preis, den man gerne zahlt. Eine Woche später waren beide Produkte der Dr K Soap Company in meinem Badezimmer zugegen.

Die harten Fakten: Für jeweils 16 € (Anmerkung von Jenny: das ist der Preis, den Roland im Laden bezahlt hat, Stand Dezember 2013) erhält man 100 ml des Shampoos sowie lediglich 50 ml des Tonics. Auf den ersten Blick war ich kritisch. Trotz des „Verzichts auf Parabene, Auszügen von Erdöl und Tensiden wie etwa SLS“, wie es die Dr K Soap Company formuliert, erschien mir dies für die vergleichsweise kleine Menge als Geldfresser. Nun nutze ich beides seit mehr als fünf Wochen täglich und das Shampoo ist noch mit mehr als der Hälfte gefüllt, der Tonic zu dreiviertel. Diese Bedenken wurden also zerstreut, beides ist sehr ergiebig. Und um es vorweg zu nehmen: auch alle anderen Bedenken wurden zerstreut. Aber der Reihe nach.

Das Beard Shampoo nutzt man einfach während des Duschens, genauso wie man sich auch die Haare unter der Dusche wäscht. Ein kleiner Spritzer des fast durchsichtigen Gels reicht bereits aus, um nach und nach den ganzen Bart einzuschäumen. Es verbreitet sich sofort ein angenehmer, natürlich rustikaler Duft nach Pfefferminze und Zitrone. Ausgespült und abgetrocknet kann man einen gravierenden Unterschied beobachten und den positiven Effekt spüren. Im Vergleich zu vorher fühlt sich der Bart viel weicher an, die Haare stehen nicht mehr in alle Himmelsrichtungen und er lässt sich wunderbar durchkämmen und in Form bringen. Weiteres Plus: Ein Hauch dieses würzig frischen Dufts begleitet einen noch ein paar Stunden. Punkt 1 „Waschvorgang“ also erfolgreich abgeschlossen und für sehr gut befunden.

Ist der Bart getrocknet, kann das Beard Tonic zum Einsatz kommen. Einfach 1-2 Tropfen täglich einmassieren sagt uns Dr. K. dazu. Und das stimmt auch, diese geringe Menge reicht. Danach fühlt der Bart sich noch ein wenig besser an und erhält einen leichten Glanz. Zur Pflege werden hier vor allem Aprikosenkernöl zur Vitalisierung der Haare und Jojobaöl zur Pflege der Haut verwendet. Was den Duft angeht bleibt man bei der Minznote, ergänzt durch Rosmarin und Lavendel. Riecht fantastisch und spielt perfekt zusammen mit dem Aroma des Shampoos. Im Duft irgendwo zwischen rauer irischer Natur und urbaner Selbstverständlichkeit angesiedelt und sehr angenehm gelungen, in der Wirkung – zumindest für einen Bartpflege-Newbie wie ich es bin – verblüffend.

Kurz und knapp: Beide Produkte der Dr. K Soap Company würde ich uneingeschränkt empfehlen und werde ich wieder kaufen. Wirkung, Duft, Verpackung und Gestaltung finde ich wirklich gelungen. Der anfängliche Verdacht, wöchentlich ein neues Fläschchen erstehen zu müssen, hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil, ich bin erstaunt über die Ergiebigkeit. Obwohl ich keinen Vergleich mit anderen Produkten zur Bartpflege ziehen kann, werde ich mich vorerst nicht weiter umsehen. Ich kann mir momentan schlicht nicht vorstellen, etwas Besseres zu finden. Volle Punktzahl.

Als nächstes werde ich versuchen, einen guten Barbier ausfindig zu machen. Denn so ein Bart will gewertschätzt werden und das eigenhändige Stutzen mit der Haarschere vorm Spiegel fördert nur moderate Ergebnisse zu Tage. Trotz Anleitung per YouTube macht mir der spiegelverkehrte Blick ins eigene Gesicht zu sehr zu schaffen. Es sieht so aus, als würde ich dazu einen Experten aka. türkischen Friseursalon besuchen. Dort ist der Bart kulturell bedingt weitaus weniger modischen Schwankungen unterworfen. Mal sehen wie lange seine Omnipräsenz im Männergesicht anhält.“

Danke, Roland!

Roland hat sich die vorgestellten Produkte selbst gekauft. Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung. Ich schreibe nur über Produkte, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich sie selbst gekauft habe oder ob sie mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf. 

1 Kommentar

Kommentar von Manu am 10/01/2014 bei 10:54   

sehr cool und sehr nützlich!

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