Yogamatte aus Hanf

Yogamatte aus HanfIm heutigen Post geht es um eines meiner Urlaubsmitbringsel.

Im Yoga Barn in Ubud habe ich diese Yogamatte aus Hanffasern entdeckt. Da sie umgerechnet fast 50€ gekostet hat und ich kein Gefühl für das Preis-Leistungs-Verhältnis von Hanfyogamatten hatte, hab ich sie nicht gleich gekauft, sondern erstmal eine Nacht drüber gegoogelt. Und festgestellt, dass es ziemlich tricky ist, an Informationen über Hanfyogamatten zu kommen. Geschweige denn, an eine solche Matte selbst. Ein ziemlich innovatives Produkt also. Die meisten Yogamatten sind aus PVC. Eigentlich keine schöne Vorstellung, barfuß auf einer „Plastik-auf-Ölbasis“-Matte zu schwitzen.

Der entscheidende Kaufimpuls jedoch wurde ausgelöst durch einem Amerikaner, mit dem ich mich vor einem ATM unterhielt, während seine Freundin Geld holte. Er erzählte mir nämlich, dass er seiner Angebeteten zu ihrem letzten Geburtstag eine Hanfyogamatte geschenkt hat (und ich habe das Thema Hanfyogamatte mit keiner Silbe erwähnt). Lucky Girl! 100$ habe sie gekostet. Ich deutete das als Zeichen und war bereits 30 Minuten später deeply in love mit meiner neuen Matte. Sie begleitete mich fortan in einen Sarong gewickelt und fest an den Rucksack gezurrt.

Und mein Fazit nach der Benutzung: Sie ist unglaublich griffig und rutschfest. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Yogamatten gibt, die noch mehr Grip haben. Wie ihr auf dem Gif in der Nahaufnahme sehen könnt, stehn da richtige Noppen raus. Rutschen war also gestern. Einziger Nachteil: Sie ist schwerer als ihre Artgenossen aus Plastik. Aber dafür vollkommen geruchsneutral. Ich bin ganz schön begeistert.

Zu gerne würde ich euch einen Shop empfehlen, in dem man Yogamatten aus Hanffasern kaufen kann, aber bisher ist mir keine Adresse bekannt. Falls jemand von euch da mehr weiss, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr den Link oder die Adresse in den Kommentaren postet.

Danke!

Jenny

Ich habe die Yogamatte selbst gekauft. Ich schreibe nur über Produkte, die mich überzeugt haben – ganz unabhängig davon, ob ich sie selbst gekauft habe oder ob sie mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Was mich nicht überzeugt, taucht nirgendwo auf.